AKTIVITÄTEN

Fast unglaublich, aber wahr – Adrian ist unser Mathe-Star!

Adrian aus unserer 4. Klasse ist Unterfrankens Mathematikmeister

In den letzten Wochen war Adrian schon einmal an einem Nachmittag nicht mit seinen Hausaufgaben beschäftigt. An dem Nachmittag, als er sich gegen die besten Rechner und Knobelköpfe der Würzburger Stadtschulen durchsetzen konnte.

Heute war wieder so ein Tag. Keine Zeit für Hausaufgaben, sondern Zeit für Knobeln, logisches Denken, Experimentieren und Ausprobieren. In der Regierung von Unterfranken trafen sich alle Mathemeister der Schulamtsbezirke von Unterfranken, um zu knobeln, zu rechnen, zu denken.

Heute hat sich Adrian gegen die besten Knobelköpfe aus ganz Unterfranken durchgesetzt und gezeigt, dass er nicht nur ein sehr guter, sondern auch ein sehr schneller Denker ist. Denn bei Punktgleichheit entschied die Zeit.

Adrian hat es geschafft – er ist Knobelkönig oder auch Mathemeister aller beteiligten 4. Klassen von ganz Unterfranken.

Wir sind mächtig stolz auf ihn. Nicht nur seine Eltern und seine Klassenlehrerin, sondern alle Schüler und Lehrer der Josef-Grundschule können sagen:

Adrian, du bist SPITZE!

Wer weiß, was du noch alles austüfteln wirst. Wir sind sehr gespannt…


Vorlesetag am 16.11.2018

Lesen heißt auf Wolken liegen

Begeistert begrüßten die Kinder unsere Grombühler Vorlese-Gäste mit dem Lied "Lesen heißt auf Wolken fliegen".  Nach einer weiteren kurzen Begrüßung durch Schulleiterin Frau Schwenkert erklärte Frau Reif-Schnaidt den Ablauf des Vorlesetages. Doch das ging ganz schnell. Nach bereits bewährter Methode hatten die Kinder wieder Eintrittskarten bekommen, damit jeder wusste, in welcher Runde er/sie zu welchem/r Vorleser/in gehen durfte. Um allen die Orientierung zu erleichtern, waren zusätzlich an den Klassenzimmern die Bilder der Bücher angebracht, so dass man schon von Weitem sah, wohin es gehen sollte.

Unterstützt von Frau Lachnit und Herrn Röhrig aus dem Kinder- und Jugendhort, Frau Dorsch vom Offenen Ganztag, Frau Meier, unserer Drittkraft im Kollegium, Frau Pohl von der  Buchhandlung Erlesen, Herrn Köhler vom Theater Spielberg, Herrn Pfarrer Öhrlein von der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef und Herrn Meyer vom Kupschackerclub war der Vorlesetag auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Herzlichen Dank allen Vorleser/innen für diesen tollen Vormittag!

Die Vorleser hatten neue und bekannte Lieblingsbücher dabei, um den Kindern ihre Leseschätze vorzustellen. Da ging es um einen Kleinen Prinzen genauso wie um Herkules, den Helden der griechischen Sagen. Aber auch Tiere waren im Angebot: Sprechende Bienen und Brauseschweine, Latte Igel nicht zu vergessen. Und und und…

Durch Kaffee, Tee und Kuchen gestärkt, schafften die Vorleser spielend zwei Runden in zwei Stunden.

Am Ende wurden dann noch die Gewinner des Wettbewerbs zur Schülerbüchereieröffnung gezogen und wir gratulierten allen drei Kindern laut und herzlich zu ihrem Glück.

Vielleicht haben wir ja auch Glück und dürfen die vorgelesenen Bücher wieder für unsere Schulbücherei anschaffen? Da fragen wir doch gleich mal bei unserem Förderverein an…

Übrigens hat uns Herr Köhler das Buch über "Latte Igel" gleich noch am selben Vormittag geschenkt. Es steht in der Bücherei und kann ausgeliehen werden. Vielen Dank, Herr Köhler!


Adrian ist Meister - ein Mathemeister!

Am letzten Dienstag, 13. November 2018, war es für unsere schulinternen Mathemeister, Meriam und Adrian, soweit. Sie durften sich mit den anderen Schulsiegern aus allen vierten Klassen in Würzburg Stadt und Landkreis messen und knobeln, bis die Köpfe rauchten.

Tatsächlich schaffte es Adrian, Würzburgs Knobelkönig zu werden. Er ist Mathemeister im Schulamtsbezirk Würzburg und wird sich am 13. Dezember mit den Knobelkönigen von ganz Unterfranken messen dürfen.

Egal, wie das Ergebnis beim unterfränkischen Wettbewerb sein wird: Adrian, wir sind stolz auf dich!


Wir frühstücken gemeinsam - gesund und genussvoll

Da war schon ein bisschen Wallung, bis alle an der langen Tafel versammelt waren.

Passend zur „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ wurde das erste gesunde Frühstück in diesem Jahr anberaumt. Gleichzeitig war es eine intensive Begegnung der „Kleinen“, also der neuen Erstklässler, mit den „Großen“, den neuen Viertklässlern. Auch für die ist vieles neu: Sie sind jetzt die Verantwortlichen in der Pause, sei es als Streitschlichter oder als Juniorhelfer und jetzt waren sie verantwortlich für einen oder zwei Kinder der neuen ersten Klassen. Das war gar nicht so einfach, aber trotzdem viel schöner… So das Resultat!

Alle durften und sollten schnippeln und rühren, Dips für die Rohkosthäppchen zubereiten und am Ende auch noch gemeinsam an einem Tisch sitzen. Na gut, es waren dann zwei große Tische, an denen sich alle trafen.

Alle wurden satt, das ist enorm, denn was da an Gemüse und Quark weggefuttert wurde, hätten sich auch die Lehrer vorher nicht vorstellen können. Zusammen schmeckt es halt besonders gut und beim gemeinsamen, gesunden und genussvollen Essen lernt man sich sowieso viel besser kennen. Das kann man auf den Bildern unschwer erkennen.


11. Mathematikmeisterschaft 2018

"Die Mathematikmeisterschaft wird auf drei Ebenen durchgeführt (Schule, Schulamt, Bezirksebene). Grundlage für die Meisterschaft ist ein Aufgabentyp, der besonders das logische Denken erfordert. Dabei steht das selbsttätige und kreative Knobeln im Vordergrund."

So lautet die Ausschreibung des Wettbewerbs. Die Beteiligung an dieser Meisterschaft ist an der Josef-Grundschule schon Tradition. Jedes Jahr im Oktober steht sie an. So auch in diesem Jahr:

Das Schöne für unsere Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse ist, dass Sie Spaß am Knobeln und Logischen Denken haben – unabhängig von Noten.

Das Besondere an diesem Wettbewerb: Der beste Junge und das beste Mädchen werden zur nächsten Runde eingeladen. Insgesamt sind 10 Punkte erreichbar. So heißen denn unsere Sieger in diesem Jahr Adrian mit 8 Punkten und Meriam mit 6 Punkten.

Doch auch die anderen haben großartig geknobelt und so sollen hier auch die Zweitplatzierten noch genannt werden, nämlich Leo  mit 7 Punkten und Alexandra und Liva mit jeweils 5 Punkten.

Wir freuen uns mit allen Knoblern, denn alle haben für Ihre Teilnahme einen Preis und eine Urkunde von der VR-Bank bekommen, die diese Aktion unterstützt. Frau Ehrmann von der VR-Bank war da und hat die Preisverleihung mit der Übergabe von Präsenten zu einem würdigen Abschluss gebracht.

Am 13. November drücken wir Adrian und Meriam die Daumen, wenn sie unsere Schule auf Schulamtsebene vertreten und gegen die besten der anderen Schulen antreten. Schon jetzt viel Glück euch beiden!


Die Bücherei ist wiedereröffnet

Am Donnerstag, den 4.Oktober, war Eröffnung

Wie in jedem Jahr ist es ein besonderer Tag, wenn die Schulbücherei zum ersten Mal wieder ihre Pforten öffnet. Viele Kinder haben über die Ferien ihre Bücher ausgelesen und freuen sich darauf, endlich wieder neues „Lesefutter“ zu bekommen.

Andere wissen aber auch: der erste Tag ist immer etwas Besonderes.

Auch heute: Schon beim morgendlichen Aufstieg im Treppenhaus konnte man überall kleine „Leseratten“ und „Bücherwürmer“ auf dem Boden und an den Fensterbrettern entdecken. Es gab für sie nur einen Weg, nämlich zum Gang der Schulbücherei.

Im Lauf der ersten beiden Unterrichtsstunden konnten sich dann alle Klassen davon überzeugen, dass ein Gang zur Bücherei durchaus lohnenswert sein konnte. Die Praktikanten, die momentan in der 4. Klasse bei Frau Reif-Schnaidt zu Gast sind, hatten sich nämlich ein tolles Büchereiquiz ausgedacht. Bei der Auswertung wird man sehen, ob die Kinder recht hatten: Sie mussten da auch schon wissen, wer denn die Autorin des Kinderbuchklassikers Pippi Langstrumpf wäre und vieles andere mehr.

Dann hieß es: „Rätsel gegen Brezel“, denn jeder, der sein Quiz abgeben konnte, bekam eine kleine Salzbrezel zur Stärkung. Natürlich wollten viele sich auch gleich wieder ein Buch ausleihen. Kein Problem: Die Viertklässler hatten den Ausleihbetrieb im Griff und so kam heute jeder zu seinem Lieblingsbuch.

Was bedeutet Lesen eigentlich für mich? Das war dann im gemütlichen Nebenraum die Frage, in dem mit leiser Musik die Kinder ihre Lesewolken beschriften konnten, denn „Lesen ist auf Wolken oder wie ein Vogel fliegen…“

Was die Kinder da herausgefunden haben, das können alle sehen, die bei nächster Gelegenheit unser Schulhaus besuchen oder auf die Homepage schauen. So wie Sie gerade….


Hier endet/beginnt das Schuljahr 2017/18


Leichtathletik-Mannschaftswettbewerb

Am 13. Juli beteiligten sich unsere 4. Klassen an der Leichtathletik-Stadtmeisterschaft. In verschiedenen Disziplinen traten die Kinder aus sechs verschiedenen Schulen gegeneinander an. Darunter waren u.a. Sackhüpfen, Hochsprung und Staffelläufe. Es war ein sonniger, sportlicher Vormittag, der allen viel Spaß bereitet hat.


Die Landesgartenschau hatte schon auf uns gewartet

Diesen Eindruck konnte man gewinnen, als wir mit den 1. bis 3. Klassen um 9 Uhr morgens an der Kasse der Landesgartenschau am Hubland standen.

Kaum waren wir mit unseren Klassenlehrern und den Praktikanten angekommen, da öffnete sich schon der Kassenschalter. Sehr nett wurden wir empfangen und sogar mit einer zusätzlichen Eintrittskarte für jeden Schüler beschenkt.

Die Stadtverwaltung hatte beschlossen, dass jeder Schüler, der mit seiner Schule die LGS besuchen würde, zugleich die Möglichkeit bekam, noch einmal in Ruhe privat das Gelände zu besuchen.

Denn die Zeit rannte nur so dahin.

In der ersten Runde teilten sich alle Kinder in jahrgangsübergreifende Kleingruppen auf. Zusammen mit einem der Erwachsenen konnten sie so zu sechst oder siebt in den Wissensgärten herumstreichen und nach eigenen Interessen Informationen sammeln. Nach ca. 45 Minuten traf man sich zum Austausch und erzählte von den tollsten Stationen. Besonders interessant waren scheinbar die Bienenstation und das Haus der landwirtschaftlichen Untersuchungsanstalt. Im Bienenhaus konnten man die Sprache der Bienen verstehen lernen, an andere Stelle mit einem Fahrrad Korn zu Mehl malen oder auch, ähnlich wie bei unserem Schulfest, einen Melkversuch unternehmen.

Während die erste und die beiden zweiten Klassen nach dieser Wissensstunde weiter Richtung großer Wiese zogen, konnten sich die „Großen“ dann nochmal in Ruhe mit den technischen Herausforderungen der Zukunft auseinandersetzen. Bei der Industrie- und Handelskammer hatten wir schon wieder jemanden, der auf uns gewartet zu haben schien. Der Mitarbeiter dort erklärte uns anhand des neuen Drei-D- Druckers, dass die Technik der Zukunft jetzt schon angekommen sei.

Dann wurde es auch für uns Zeit zum Weiterziehen. Alle Klassen trafen sich auf dem großen Wasserspielplatz – leider ohne Wasser. Aber die Enttäuschung hielt nicht lange an. Das riesige Holzklettergestell in den „Spielewelten“ ließ keine Wünsche offen und andere "Wasserstellen" fand man immer wieder zum Spielen und Erfrischen.

Zwei Jungs hatten noch ein besonderes Auge: Lucas und Leo ließen es sich nicht nehmen, in der Landesgartenschau auch die Blumen zu suchen. In den Ausstellungshallen der Gärtnereien waren wundervolle Sträuße und Blumengestecke aufgebaut. Die beiden haben sich ihre Favoriten ausgesucht, wie auf dem Foto zu sehen.

Viel zu kurz war die Zeit, aber einen tollen Eindruck von der Landesgartenschau 2018 im Hubland dürfen wir mit nach Hause nehmen.


Gemeinsamer Abschluss auf dem Wasserspielplatz

Am 11.07.18 machten sich die vierten Klassen auf den Weg in die Zellerau zum Wasserspielplatz. Leider verhinderten die doch eher kühlen Temperaturen ein ausgiebiges Planschen. Aber die Kinder ließen sich dadurch nicht die Laune verderben und nutzten dafür die neu errichteten Spielgeräte umso mehr.

Ein großes Eis am Ende des Ausflugs rundete die Abschlussaktion perfekt ab.


Landesgartenschau Würzburg

Natürlich durfte in diesem Sommer ein Besuch der vierten Klassen auf der LGS nicht fehlen. Nach einem einstündigen Fußmarsch erreichten wir das weitläufige Gelände, das es nun zu erkunden galt. Besonders viel Freude bereiteten den Kindern die Gärten der Zukunft, der Wasserspielplatz und die vielfältigen Angebote rund um das Thema 'Gesundheit'.

 

Ein besonderes Highlight war die Erdbeerverkostung, bei der nach Herzenslust neue Sorten probiert werden konnten. So ging ein interessanter und lehrreicher Vormittag überraschend schnell vorüber.


"Peter und der Wolf" - hautnah

„Kommt da ein echter Wolf?“  Das war die Frage einer etwas verschüchtert wirkenden Erstklässlerin am letzte Freitag.

Und die Frage schien berechtigt:  Als die Musiker des „Ensembles dal Segno“ den Pfarrsaal betraten, um mit dem musikalischen Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew zu beginnen, da hatten sie alle Masken auf dem Kopf. Diese waren so kunstvoll angefertigt, dass man es gerade bei der Wolfsmaske schon mit der Angst zu tun bekommen konnte. Die Kinder, die im Saal auf dem Boden Platz genommen hatten, erlebten die fünf Musiker und den Erzähler des Märchens hautnah.

Norbert Böll vom Theater Spielberg hatte den Part des Erzählers übernommen und schlüpfte als echter Profi auch stimmlich immer in die unterschiedlichen Rollen.

Da konnte man das Quaken der Ente dann nicht nur von der Oboe hören, sondern auch schon in seiner Stimme und seinem wunderbaren Entengang erleben.

Böll kannte das Märchen so gut, dass er die Steigerungen der Musik, die durch die Lautstärke oder die Farben der Instrumente zum Ausdruck gebracht wurden, mit seiner Stimme nicht nur imitierte, sondern manchmal auch schon etwas vorwegnahm. Er baute so Spannung auf und zog die Kinder wirklich in seinen Bann.

Und so waren denn doch einige erleichtert, als sie am Ende erfuhren, dass die Ente lebendig im Bauch des Wolfes saß und sich darauf freute „einmal kostenlos zu verreisen“.

Vielen Dank an das Ensemble dal Segno mit Norbert Böll, vielen Dank dem Elternbeirat für das Sponsoring der Veranstaltung und nicht zu vergessen - vielen Dank der katholischen Pfarrgemeinde für die Zur-Verfügung-Stellung des Pfarrsaals.

Da wir wissen, dass das "Ensemble dal Segno" noch weitere wunderbare musikalische Stücke in seinem Repertoire besitzt, hoffen wir, dass wir sie in nicht allzu ferner Zukunft wiedereinmal einladen und genießen dürfen.


Musik bringt uns zusammen

Im Rahmen der Aktionstage Musik, die jedes Jahr bayernweit durch das Kultusministerium durchgeführt werden, wurde in der Woche vom 14. bis 18.Mai bei uns in der Josef-Gundschule und damit im ganzen Stadtteil Grombühl eifrig musiziert.

Passend zum Motto "Musik bringt uns zusammen" hatte Frau Reif-Schnaidt bei den Schulen und Kindertagesstätten im Stadtteil angefragt, wer Lust hätte, mit der Josef-Grundschule in diesen Tagen Musik zu machen.

So kam es, dass in dieser Woche nicht nur die Klassen unserer Schule zusammen musizierten. Am Freitag, also am letzten Tag der Aktionswoche, hatten wir die Kinder und Erzieher des Thomas-Kindergartens bei uns zu Besuch. Nach einem gemeinsamen Singen und einer gemeinsamen Brotzeit begleiteten wir sie ein Stück auf Ihrem Heimweg, bevor wir selbst das Vinzentinum in der Nachbarschaft besuchten. Tatsächlich schafften wir es, mit einer Klasse von dort das afrikanische Friedenslied "Siyahamba" zu singen, zu tanzen und zu musizieren.

Dann zogen die Schüler der Josef-Grundschule aber weiter durch ihren Stadtteil und sangen für ihre Lieblingsbuchhandlung "erlesen", sowie im Lebensmittelgeschäft und auch in der Sparkasse. Überall trafen die Kinder auf positive Reaktionen, überraschten vor allem mit der "Bayernhymne" die Angestellten, fanden Zustimmung und Interesse. Auch viele Passanten, die zufällig beim Einkaufen oder bei ihren Tagesgeschäften waren, blieben stehen und hörten zu.

Das Motto der diesjährigen Aktionstage, "Musik bringt uns zusammen", wurde so erlebt und mit Leben gefüllt. Wir sind schon gespannt, wie sich unsere Aktionstage im nächsten Jahr gestalten.


Der 16.März ist auch nach 73 Jahren ein wichtiger Tag für Würzburg

Am 16.März 1945 wurde Würzburg zerstört, daran erinnern jedes Jahr die Glocken der Würzburger Kirchen

Auch wir erinnerten uns in diesem Jahr in besonderer Weise an dieses furchtbare Ereignis. Dazu hatten wir einen besonderen Gast.

Herr Georg Götz, der Leiter des Mainfranken-Kreises Würzburg, war damals 8 Jahre alt. Er erlebte diesen schrecklichen Tag im Schrebergarten seiner Großeltern oberhalb von Grombühl, also ganz in unserer Nähe. Er erzählte uns ausführlich davon, wie er diese Wochen und Tage in Angst vor dem nächsten Bombenalarm erlebte und wie er Würzburg brennen sah.

Dass die Schule damals nur aus dem Abgeben der Hausaufgaben und dem Abholen neuer Aufgaben bestand, das verbanden die Kinder vielleicht noch mit einer angenehmen Vorstellung. Das Sammeln von Essen und der Aufenthalt in den Luftschutzkellern bei Alarm, welche Sirene welche Bedeutung hatte, da war die Gänsehaut spürbar und die Mienen der Kinder veränderten sich.

Auch die Vorstellung vom schönen Blick auf Würzburg aus dem Schrebergartenhäuschen der Großeltern war dahin angesichts der Tatsachen, dass an diesem Abend des 16.März 1945 die Großmutter dann das Sofa aus dem brennenden Häuschen zog, der Großvater noch in einer Kurzschlusshandlung ein Fass Most aus dem Keller wuchtete und der Junge Georg nur durch das wagemutige Handeln seiner Mutter aus dem brennenden Haus gerettet wurde.

Herr Götz schaffte es dabei, dass den Kindern der Schrecken des Krieges klar wurde, dass sie selbst am Ende dieser bewegten drei Stunden sagen konnten: Das darf nicht mehr vorkommen.

In eigenen Berichten für unsere Homepage und in Briefen, die die Kinder für Herrn Götz schrieben, konnten sie das Gehörte in ihren Worten wiedergeben und damit für sich zusammenfassen.

Bei der letzten Schwimmbadfahrt machten wir dann noch Station in der Stadt, sahen das Falkenhaus, von dem Herr Götz erzählt hatte, mit anderen Augen und besuchten auch den Gedenkraum im Rathaus, der ein Modell des zerstörten Würzburg zur Ansicht ausstellt. 

Hier waren alle Fächer gefragt: HSU mit Geschichte, Deutsch mit dem Schreiben von Texten, politische Bildung und Demokratiebewusstsein, Werteerziehung, Menschenwürde und Menschenrecht. Ob die Kinder wissen, was sie an diesem Tag alles gelernt haben?

Ja, das wissen sie, denn auf die Frage eines Schülers an Herrn Götz, warum er jedes Jahr diese Strapazen auf sich nehmen würde, das wäre doch sehr anstrengend für ihn, da sagte Herr Götz: „Damit dieser schreckliche Tag nie vergessen wird, denn er darf nie wieder vorkommen.“


Methodentraining: "Kugellager"

Um unsere Schüler zu selbstständigem Lernen und Arbeiten anzuregen, nutzen wir manchmal Methoden mit interessanten Namen.

Zum Beispiel: "Kugellager"

Die Klasse wird dazu in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich mit unterschiedlichen Textstellen zum gleichen Thema beschäftigen. Hier werden Informationen erst selbst als besonders wichtig erkannt und im Text markiert. Nun versuchen die Schüler sich diese wichtigen Punkte einzuprägen.

Jetzt geht es ins Kugellager:

Zwei Kreise stehen sich gegenüber und tauschen die unterschiedlichen Informationen aus. Beim Wandern zum nächsten Partner muss das neu erworbene Wissen dann wiedergegeben werden. Der Experte ergänzt jeweils die fehlenden Informationen. Durch den verbalen Austausch machen sich die Schüler die Fakten selbst klar und müssen durch die ständige Wiederholung ihr Wissen schärfen.

Eine sehr anspruchsvolle Methode, die viel Konzentration erfordert.


Besuch am Hof des Sonnenkönigs

Die dritte Klasse bei den Tagen der Alten Musik

Im Rahmen der Tage für "Alte Musik" in Würzburg hatte die Hochschule auch Klassen eingeladen, musikalisch auf eine Zeitreise zu gehen. 300 Jahre zurück in der Zeit, an den Hof von Ludwig XIV. ging die Reise, die uns erst mal in das Gebäude gegenüber der Residenz führte. Wie schön, dass die Kinder durch den Blick auf die Residenz gleich einen Eindruck von dieser Epoche bekommen konnten.

Im Konzert führten dann Schauspieler in original angedeuteten Kostümen durch das Programm und durch den Tag des Sonnenkönigs. Überall wurde dieser Tagesablauf mit Musik begleitet, vom Gottesdienst bis zum abendlichen Festessen.

Die Musiker mit den historischen Instrumenten erklärten ganz nebenbei die Namen ihrer Instrumente und welche Unterschiede es zu den heute Gebräuchlichen im Orchester gab. So erfuhren wir, dass die Querflöte früher Traversflöte hieß und aus Holz war. Auch die Oboe sah ganz anders aus. Am schönsten für die Kinder war, dass sie einen der vermeintlich eingeschlafenen Schauspieler mit dem gemeinsamen "Bruder Jakob"-Lied wieder aufwecken konnten. Nach einer knappen Stunde Konzertprogramm verließen wir das Gebäude der Hochschule wieder und hatten nun noch einmal den Blick auf die Residenz und eine neue Vorstellung von der Zeit vor 300 Jahren in Frankreich.


Demokratie in der 3. Klasse – Eine Klassenkonferenz macht‘s möglich

„Demokratie“ ist ein schweres Wort. Was bedeutet es eigentlich? Und wie können Kinder in der 3. Klasse sie bereits verstehen oder gar umsetzen? Mitbestimmung? Wobei?

Mit diesen Gedanken startete die 3. Klasse mit Frau Reif-Schnaidt in die erste Klassenkonferenz

 Die Ausgangsfrage hieß heute:

„Was können wir uns selber überlegen, damit ich besser lernen kann?“

Ganz bewusst wurde Wert daraufgelegt, dass die Überlegungen aller Kinder („wir“) zum Einsatz kommen mussten, um jedem („ich“) die Möglichkeit zu geben, seine Lernmöglichkeiten zu verbessern.

Wie in einer echten Sitzung auch, wurden bestimmte Regeln im Umgang miteinander festgelegt:

- Ein Redebeitrag sollte von den anderen ruhig angehört werden.

- Wer den „Redeball“ hat, darf sprechen, bis er ihn weitergibt.

 

Wie aber jetzt alle Meinungen sammeln und keine vergessen?

Dazu bekam jedes Kind einen Zettel, um schriftlich und doch anonym seine Meinung abgeben zu können. Diese konnten dann auf dem Boden gesammelt werden und jede Ansicht hatte gleich viel Bedeutung.

Nun kam ein schwieriger Aspekt ins Spiel:

Wie konnte man all diese wichtigen Meinungen sortieren?

Ziemlich schnell erkannten die Kinder, dass man eine Art von „Schubladen“ bilden konnte, Oberbegriffe finden, denn die Meinungen gingen gar nicht so weit auseinander:

So einigten sich die Kinder auf die Punkte:

- Wunsch nach Ruhe,

- räumliche Veränderung,

- Benehmen

- selber aktiv sein

Nur noch wenige Zettelchen (Wunsch nach einem Kuscheltiertag, Wunsch nach einem Tier im Klassenzimmer) konnten diesen Schubladen nicht zugeordnet werden, fanden aber trotzdem ihre Berechtigung und werden nicht weggeschmissen.

Am Ende stand dann die Überlegung im Raum:

Womit sollen wir anfangen?

Und da wurde durch Bepunktung der einzelnen „Schubladen“ eine deutliche Priorität in der räumlichen Veränderung sichtbar. Wie die dritte Klasse jetzt weiter mit diesem Ergebnis arbeitet, das erfahren Sie, lieber Leser, nach der nächsten Klassenkonferenz der dritten Klasse, wenn es wieder heißt: Demokratie? Wir kennen das!


"Pinocchio" - Wie war das mit der langen Nase?

Am 20.12.2017 besuchten alle Josef-Grundschulkinder im Rahmen des Kulturtags gemeinsam mit ihren Lehrer/innen das Stadttheater. Schon seit Wochen freuten sich die Kinder auf das Stück "Pinocchio". Einen Tag davor, also am Donnerstag, kam Frau Groß, die ehrenamtlich für das Würzburger Stadttheater arbeitet, wie schon im Jahr zuvor in alle Klassen, um die Kinder auf das Stück einzustimmen. Das gelang ihr wieder einmal hervorragend! Am allermeisten interessierte es unsere Jungs und Mädchen, wie Pinocchios Nase so oft wachsen und wieder zusammenschrumpfen könne... Aber das verriet uns auch Frau Groß nicht - die Spannung sollte erhalten bleiben.

Interessant war auf jeden Fall, dass sich einige der Kinder während der Vorführung immer wieder an die Nase fassten, um zu überprüfen, ob denn mit ihrer Nase noch alles in Ordnung wäre... :-) 

Schade, dass wir schon bald wieder gehen mussten. Aber nächstes Jahr sind wir sicherlich wieder dabei!

Wir bedanken uns außerdem noch ganz herzlich bei unserem Förderverein, der unseren Theaterbesuch möglich machte, indem er die Karten der Kinder finanzierte!


OGS und Chorical bringen Schwung in die Seniorenweihnachtsfeier

Am letzten Freitag war ein besonderer Tag, denn ungefähr 25 Kinder zogen als Maria, Josef und Hirten verkleidet durch Grombühl von der Josef-Grundschule zum Felix- Fechenbach- Haus.

Dort fand am Nachmittag die alljährliche Seniorenweihnachtsfeier statt und der Auftritt der OGS hat bei diesem Fest schon fast Tradition.

Dieses Jahr wurden die Darsteller noch unterstützt, denn die Chorical AG hatte sich angeboten, einen musikalischen Beitrag innerhalb des Theaterspiels zu liefern.

Wirklich bepackt mit Clavinova und Xylofonen, mit Triangeln und Glockenspielen kamen sie am Felix Fechenbach-Haus an.

Bühne? Weit gefehlt ….eine ca. 4 Quadratmeter große Fläche mussten sich die Kinder mit dem ausladenden Christbaum teilen. Gestört hat das von den Darstellern keinen.

Mit Feuereifer wurden Freude über den Stern und Schrecken vor dem Erscheinen der Engel gezeigt, gesungen und gespielt.

Als der Nikolaus nach dem Stück die Kinder lobte und sie fragte, ob sie nicht noch ein Lied für ihn hätten, da sangen sie den Grombühler Schüler Song und zwar doppelt so laut und schmetternd als vorher jedes Weihnachtslied.

Grombühl ist unsre Welt…..die Josef-Grundschul zählt….auch im Advent.


Was hat denn Mathematik mit Plätzchenbacken zu tun?

An einem Tag im Advent hatten wir in der dritten Klasse wieder einmal Mathematikunterricht. Wir beschäftigten uns gerade mit der Symmetrie und hatten schon viel gefaltet und geschnitten. Doch Frau Reif-Schnaidt hatte noch eine andere Idee. "Morgen bringt ihr Plätzchenformen mit, denn morgen wird gebacken!"

In dem Moment wusste noch keiner, was sie vorhatte. Doch am nächsten Tag war schnell klar: Ganz so einfach würden wir nicht zu den Plätzchen kommen.

Alle Förmchen wurden erst auf symmetrische Eigenschaften überprüft. Wow, manche der "Ausstecherle" hatten über 8 Symmetrieachsen. Und Celine stellte fest, der Kreis hat unendlich viele Symmetrieachsen.

Als nächstes wurden die ausgewählten symmetrischen Formen aufgemalt und ihre Achsen eingezeichnet. Da musste man sehr ordentlich sein, denn nur die besten Zeichnungen durften ins Heft geklebt werden.

Doch dann ging es in den Keller zur OGS, denn dort gibt es zum Glück einen Backofen.

Ausgestochen waren die Formen oft schnell, denn unser Praktikant Herr Djabatey und unsere Koop-Lehrerin Frau Kagerer sowie Frau Labbow hatten den Teig schon für uns vorbereitet und ausgerollt - vielen Dank dafür.

Während der Backzeit wurde uns auch nicht langweilig, denn da durften wir in der OGS warten und symmetrische Formen legen und auf dem Geobrett spannen. Auch hier entstanden tolle Muster.

Nach dem Backen wurde es nochmal mathematisch: Die Symmetrieachsen mussten mit Zuckerschrift auf den Plätzchen aufgemalt werden...gar nicht so einfach.

Doch dann war es endlich soweit: Juchuh...jeder konnte sich nach Herzenslust an den symmetrischen Plätzchen bedienen. Voraussetzung war nur, man musste etwas zur Symmetrie zu sagen haben.

Und das hatten wir, denn jetzt kannten wir uns mit der Symmetrie aus. Mathematik nach unserem Geschmack.

PS: Danke auch an die Maler in unserem Haus. Die mussten heute ganz schön Rücksicht auf uns nehmen. Wir glauben aber, dass ihnen die Plätzchen auch geschmeckt haben, die wir ihnen angeboten haben.


Würzburg macht Weltrekord - und wir machen mit!

Vom 21. – 26.11.2017 verwandelt sich das Bürgerbräu-Gelände in Würzburg in einen Weltrekordschauplatz.

Artistik, Comedy, Musik, Pantomime, Graffiti, Yoga, Poesie – alles ist erlaubt. Tausende Künstler schaffen so mit ihren Kurzauftritten zusammen die längste Kunst- und Theater-Show der Welt. Bei WÜRVAR bekommen alle die Möglichkeit, sich mit ihrer Kunst zu präsentieren.

Die Stadt Würzburg versucht so, in das Guinness- Buch der Rekorde zu kommen, das wollen wir gerne unterstützen.

Aus diesem Anlass fuhren wir mit allen Schülern am heutigen Freitag, den 24.11.2017 mit der Straßenbahn zum neuen Kulturgelände in der Zellerau, der ehemaligen Bürgerbräu – Brauerei.

Dort haben wir von ca. 9.30 – 10.00 Uhr unsere „Hits“ und Vorträge zum Besten gegeben und so  Würzburg eine halbe Stunde näher an den Guinnessbuch-Eintrag herangebracht.


Sieger der 2. Runde der 10. Unterfränkischen Mathematikmeisterschaft

Am 17.10.2017 nahmen die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen an der 10. unterfränkischen Mathematikmeisterschaft teil. Schon bald standen die zwei Schulsieger fest: Luisa Hauck und Benjamin Rode gelang es besonders gut, vielfältige Mathematikaufgaben zu lösen, die logisches Denkvermögen und kombinatorisches Geschick erforderten.
Luisa und Benjamin konnten sich dann am 15.11.2017 in der zweiten Runde mit anderen Schulsiegern aus anderen Grundschulen messen. Benjamin erreichte in dieser Runde den 1. Platz und durfte einen goldenen Pokal mit nach Hause nehmen. Die ganze Schulfamilie beglückwünscht Benjamin zu dieser tollen Leistung.
Lieber Benjamin, wir drücken dir ganz fest die Daumen für die dritte Runde im Dezember auf Bezirksebene!


Bauen und Konstruieren - Komponenten des neuen HSU-Lehrplans 

Ein neues Thema im Lehrplan PLUS der Grundschule ist "Bauen und Konstruieren". Grundsätzlich sollen durch die neuen Methoden im HSU-Unterricht der Forscher- und Entwicklerdrang beim Schüler angebahnt werden, um durch Selbsttätigkeit eine Festigung der Erfahrungen zu bewirken. Ein nicht immer einfacher, aber sicherlich lohnenswerter Weg, den unser neuer Lehrplan hier eingeschlagen hat.

Unterrichtsgang mit Erkundung des Kirchturms der Josefkirche

Konstruktionszeichnungen

Türme aus verschiedenen Materialien

Einen Turm nachbauen – aus Papier

 

Übertragen des Gelernten: Welche Mauer ist am stabilsten?


Die Schöpfungsgeschichte

Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse haben im Katholischen Religionsunterricht Erzählleisten zum Thema „Gott hat die Welt erschaffen – sie ist wunderschön!“ gestaltet.


Viel Waldwissen von einem echten Grafen

Der Förster, Herr Graf, führte uns in die Geheimnisse  des Waldes ein

 

Unser erster Wandertag in diesem Schuljahr führte uns in den Wald. Dank eines tollen Angebotes des Walderlebniszentrums Gramschatzer Wald kamen wir in den Genuss einer kostenlosen „Waldführung mit allen Sinnen“. Der Förster, Herr Graf, zeigte uns den Wald von seinen vielfältigen Seiten.

Dabei ging es von der Form der Blätter und Samen eines Baumes über die verschiedenen Arten der Bäume und ihrer Lebensform auch zu den Pilzen.

Immer wieder waren wir aufgefordert, selbst aktiv zu werden, am Baumtelefon zu horchen oder uns nur mit einem Spiegel über oder unter den Augen im Wald zu orientieren.

Besonders witzig wurde es dann, als Herr Graf zwei Kinder mit Hilfe von Tierfellen in ein Wildschwein und einen Fuchs verwandelte. Da durften die beiden dann vor den anderen im Kreis herumlaufen und sich von allen streicheln lassen. „Der Fuchs geht rum, der Fuchs geht rum….“

Herr Graf verstand es mit seiner humorvollen Art und dank seiner Bewegungsgeschichten, uns immer wieder aufzuwärmen, denn kalt war es schon um neun Uhr früh im Wald. Zum Glück durften wir unsere Esspause im Aufenthaltsraum des Walderlebniszentrums machen.

Vielen Dank für dieses tolle Angebot und für die vielseitigen Erfahrungen, die wir an diesem Tag sammeln durften.

Mit dem Bus hin und wieder zurück zu fahren, war dank der Unterstützung von Praktikant und Meriams Mama kein Problem für uns.


Hier beginnt/endet das Schuljahr 2016/17


Die Klassen 1/2 und 2 übernachten in der Schule

Zum Schuljahresabschluss haben uns unsere Lehrer Herr Müßig und Frau Ruß mit einer Lesenacht überrascht!

Wir trafen uns am vorletzten Schultag um 18.30 Uhr mit unseren Eltern zum gemeinsamen Picknick im Klassenzimmer. Nachdem wir einige Fotos vom vergangenen Schuljahr angeschaut hatten, verabschiedeten wir unsere Eltern und richteten unser Nachtlager mit Isomatten und Schlafsäcken her.

Es folgte ein kurzer Spaziergang durch den Keller unserer Schule, bei dem wir zum Glück keine Geister entdeckten!

Anschließend verbrachten wir den Abend mit verschiedenen Spielen und lasen in unseren Büchern. Gegen Mitternacht waren tatsächlich fast alle Kinder so fest eingeschlafen, dass auch unsere Lehrer ein wenig Schlaf bekamen! Am nächsten Morgen weckte uns das Läuten der Kirchenglocken um 6 Uhr. Nach einer Runde Frühsport in unserer Turnhalle räumten wir alles auf und bereiteten unser gesundes Frühstück vor, das wir an einer langen Tafel im Gang gemeinsam genossen.

Die Lesenacht war ein besonderes Erlebnis zum Abschluss unserer zwei gemeinsamen Schuljahre, an das wir uns gerne erinnern werden!


Die 2. Klasse lernt die Königin der Instrumente kennen

Am Donnerstag, den 20. Juli 2017, unternahmen wir einen Ausflug in die Würzburger Fußgängerzone zur Augustinerkirche. Dort angekommen begrüßte uns der Mann unserer Lehrerin Frau Ruß, der dort als Kirchenmusiker arbeitet, mit einem Orgelstück, das am Anfang sehr leise war und am Ende so laut wurde, dass sich einige von uns sogar die Ohren zuhielten!

Wir erfuhren unter anderem, dass die Orgel insgesamt 5500 Pfeifen hat, von denen die kürzeste nur knapp fünf Zentimeter und die längste sieben Meter hoch ist. Als wir anschließend Register ziehen durfte, erlebten wir, wie viele verschiedene Klangfarben die Orgel hat. Danach räumte Herr Ruß die Orgelbank für uns und jeder durfte einige Töne spielen. Zum Abschluss haben wir noch gemeinsam das Lied „Es führt über den Main eine Brücke aus Stein“ gesungen, bei dem uns Herr Ruß an der Orgel begleitet hat.

Es war ein toller Ausflug, den wir mit einem gemeinsamen Eis beendet haben. Nun wissen wir, warum die Orgel auch die Königin der Instrumente genannt wird!


Zu Besuch auf der Umwelterlebniswoche

Auf dem Gelände der Umweltstation fand die Umwelt-Erlebniswoche statt - eine der größten Umweltbildungsmaßnahmen Bayerns. In diesem Jahr wurde sie von 2.700 Kindern besucht.

Den Bericht dazu schrieben die Schüler der 4. Klasse im Deutsch-Förderunterricht bei Frau Ruß.

Vielen Dank an Franci, Ilyas, Konrad und Leon, Alisa und Sophia, Tino und Mizio

 

"Heute, am Donnerstag, den 13.7.17 waren die Josefgrundschüler bei der Umwelterlebniswoche.

Wir sind zuerst mit der Straßenbahn in die Zellerau gefahren.

Als wir da waren, hat uns ein Mann begrüßt und uns die Regeln erklärt, wie zum Beispiel, dass wir keinen Müll ins Gras schmeißen sollten.

Dann haben wir uns in Gruppen aus verschiedenen Klassen aufgeteilt.

Anschließend legten wir unsere Rucksäcke ab und es konnte losgehen."

(Das war die Einleitung von Franci)

 

"An der Bienenstation:

Zuerst haben wir einen Schutzanzug bekommen. Die zwei Jugendlichen haben uns gesagt, wie es in einem Bienenkörper aussieht. Dann waren wir bei den Bienenkästen. Wir haben den Honig oben am Kasten gesehen und Bienen sind herausgeflogen. Wie die Bienen draußen waren, hatte eine Betreuerin Angst." (Konrad und Leon)

 

"Die Station Slackline:

Der Mann hat uns erklärt, wie man sich auf der Slackline verhält. Wir haben erst Aufwärmübungen gemacht. Zuerst mussten wir uns wie ein X hinstellen und mussten so tun, als ob uns der Wind bewegt. Endlich durften wir auf die Slackline. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Man musste immer im Dreierpack laufen. Mit der Handfläche hat man sich an den beiden anderen Kindern gestützt und wir würden es sehr gerne nochmal machen.

Dort in der Umweltstation gab es auch Schafe, leider durfte man sie nicht streicheln, aber sie waren so süß."

(Alisa und Sophia)

 

"Hörmemory:

In der Umweltstation war eine sehr schöne Station, wo man ein Hörmemory mit Vogelgepiepse machen konnte.

Als man ein richtiges Paar Memorykarten hatte, konnte man sehen, welcher Vogel es war u nd wie er hieß. Man konnte auch noch die verschiedenen Vogelnester anfassen. Manche waren ganz weich, einige auch hart. Mir hat die Station sehr gefallen und ich hoffe, auch anderen Kindern."

(Franci)

 

"Bei der Stromstation:

Bei der Stromstation musste man Fahrrad fahren. Wenn man schnell fuhr, wurde die Lampe heller. Es gab zwei Stufen, die eine leicht, die andere schwerer. Wenn man hundert hätte, hätte das Wasser gekocht." (Tino und Mizio)

 

"Papierschöpfen:

In der Umweltstation gab es eine besondere Station, wo man Papier schöpfen konnte. Als erstes mussten wir zwei Rahmen nehmen, von denen ein Rahmen ein Sieb hatte. Diese Rahmen haben wir in ein Wasser, wo gefärbte Pampe drinnen war. Die Rahmen mussten wir im Wasser bewegen, dass die Pampe im Sieb hängen blieb. Danach mussten wir die Rahmen langsam aus dem Wasser holen. Danach haben wir den einen Rahmen abgenommen und den anderen Rahmen auf weißen Filz gekippt. Damit das Papier nachher schön glatt wird, mussten wir den gelben Filz darauf legen und mit einem Nudelholz ausrollen. Als Letztes musste es nur noch trocknen." (Amelie und Sarah)


Leichtathletikwettbewerb 2017 - Dabei sein ist alles!

Unter diesem Motto zogen wir am Donnerstag, den 06. Juli los, um auf dem Sportgelände der Walter-Volksschule in Würzburg-Heidingsfeld zum sportlichen Wettkampf im Bereich Leichtathletik anzutreten. Mit der Straßenbahn legten wir um 8:00 Uhr morgens eine weite Strecke zurück und kamen pünktlich am Zielort an. Nachdem jedes Kind der 3. und 4. Klasse das orange Trikot der Josef-Grundschule angelegt hatte, waren wir startklar und bereit, unser Bestes zu geben. Und das taten wir auch in zehn Disziplinen wie beispielsweise Sprint, Ausdauer-Lauf, Sackhüpfen oder Rollbrett Fahren. Die weiteren vier Teams bildeten der Gastgeber, die Walter-Volksschule selbst, die Leonard-Frank-Volksschule, die Goethe Kepler Grundschule und die Steinbachtal-Burkarder-Grundschule.

Jeder Schüler war bei drei Disziplinen eingesetzt. Die freie Zeit zwischendurch wurde meist genutzt, um sich im Schatten mit einer Flasche Wasser zu erfrischen und zu erholen, denn schon am Morgen kletterten die Temperaturwerte in sommerliche Höhen und brachten die Sportler ordentlich zum Schwitzen. Doch es wurde in den Pausen nicht nur faul im Gras gelegen. Unsere Mitschüler, die währenddessen bestmögliche Leistungen zu erreichen suchten, wurden kräftig angefeuert und mit klatschenden Händen  unterstützt.

Leider hat es nicht für das Treppchen gereicht und wir erreichten den 5. Platz, aber Motivation und Begeisterung für den Sport gingen durch diese Platzierung keineswegs verloren. Gerade am Ende, als das große Finale im Hochsprung in der Turnhalle stattfand, hielten wir uns nahezu bis zum Schluss mit einem Teilnehmer im Rennen. Bei diesem Wettkampf stellte jede Schule eine Mannschaft aus vier Sportlern auf. Fiel die Stange beim Sprung und landete man nicht mit beiden Füßen auf der Matte, musste man sich von seinen Mannschaftskameraden verabschieden und die Disziplin verlassen. Zum Schluss waren demnach nur noch die Besten versammelt, die von allen gefeiert wurden, auch wenn nur einer der Erste werden konnte.

Die Goethe Kepler Schule räumte den Pokal für dieses Jahr ab und wir gratulierten zum  Sieg. Alle anderen Teilnehmer bekamen als Anerkennung ihrer Leistungen und ihres Einsatzes Gummibärchen geschenkt. Für dieses Jahr bleibt die Trophäe im Schrank der Goethe Kepler Schule. Nächstes Jahr? – Sind wir wieder dabei und freuen uns auf eine Revanche.


Zu Besuch bei den Theaterfestspielen in Giebelstadt

Alice im Wunderland - "Du musst verrückt sein, weil du hier bist!"

Zuallererst ein dickes Dankeschön an unseren Elternbeirat. Er spendierte allen Kindern unserer Schule den Besuch bei den Kinderfestspielen in Giebelstadt, so dass nur die Kosten für die Busfahrt von unseren Schülern übernommen werden musste. Vielen Dank!

Und ausgerechnet mit dem Bus hatten wir dann anfangs Probleme. Statt der bestellten zwei Busse kam nämlich nur einer....o je...das war ein Problem. Nicht nur wegen der wartenden Kinder, sondern auch, weil es zur Abfahrtszeit noch in Strömen regnete.

Aber wir ließen die Köpfe nicht hängen. Der Chef der Firma kam persönlich, um uns nach Giebelstadt zu transportieren. Dort hatten wir noch genügend Zeit den Regen abzuwarten und um 10 Uhr hatte es pünktlich aufgehört.

Die Bänke trockengewischt, jedem Kind eine Plastiktüte unter den Hintern - die Veranstalter vom "Theater Sommerhaus" waren für alle Wetterlagen gerüstet. Und dann ging´s los:

Wunderbar, wie Alice, sich auf die Abenteuer und Begegnungen im Wunderland einlässt. Sie trifft die Raupe Caterpillar und lässt sich nicht auf die Versuchung ein, mal am Pfeifchen der Raupe zu ziehen. Dem weißen Kaninchen gibt sie den Tipp, doch nicht gegen die Zeit zu arbeiten, sondern mit ihr. Bis sie am Ende auch noch die Herzkönigin trifft. Diese regiert das Wunderland durch Angst und Schrecken, bis Alice ihr einen Zweig vom Wald des Vergessens über den Kopf hält und die Königin davon überzeugt, dass sie ihre Untertanen lieben soll und ihr Land eigentlich gar keine Königin braucht. Jede unserer Schülerinnen konnte sich in dieser Alice wiedererkennen und war mit dem Mädchen stolz auf das Erlebte. Kein Wunder, dass der Applaus kein Ende nehmen wollte.


Basketball-Schnuppertraining mit dem TSV-Grombühl und den s.Oliver-Baskets

Das war echt professionell: Henry Miller (Ex-Profi), Dirk Altenbeck (hauptamtlicher Jugendkoordinator s. Oliver-Baskets), Dominik Zeilmann (Abteilungsleiter TSV Grombühl-Basketballabteilung) und Andreas Rausch (Trainer des TSV-Grombühl) gaben sich die Ehre und hielten am Dienstag, den 27.6.2017, in der Josef-Grundschule ein Schnuppertraining ab.  

Es ging gleich richtig los, denn Henry zeigte den Kindern ein paar Tricks und wie man üben kann, dass der Gegner nicht so schnell an den Ball kommt. Die Trainer Dirk Altenbeck und Andreas Rausch leiteten anschließend das Schnuppertraining mit den Mädchen und Jungen, das allen viel Spaß gemacht hat.

Zum Abschluss gab es dann natürlich auch ein Spiel – mit besonderen Regeln (für kleine Sportler) und einen Turnbeutel sowie ein Abschlussfoto mit den Profis als Erinnerung.

Ab sofort findet in unserer Turnhalle immer mittwochs (17:00-18:30 Uhr) ein Basketballtraining des TSV unter der Leitung von Andreas Rausch statt, zu dem alle Zweit- und Drittklässer eingeladen sind.

Viel Spaß wünscht euer Sportbeautragter der Josef-Grundschule Lothar Müßig


Jule? Was bedeutet das eigentlich?

Namenstag der Heiligen Jule - nein!

"Jule" ist die Abkürzung für "Jugendarbeit und Schule" und als Projekt des Stadtjugendrings eine Verbindung von allen Institutionen, die in Würzburg und für uns speziell im Stadtteil Grombühl etwas für Kinder und Jugendliche zu bieten haben.

Darum liegt es nahe, den Schülerinnen und Schülern auch mal zu zeigen, was im Grombühl alles "abgeht".

So kommt es, dass am Jule-Tag in diesem Jahr nicht nur der, den meisten bekannte "Hans vom Kupschackerclub" mit seinen Spielideen auf dem Pausenhof zu finden war, sondern sich auch zwei andere Vereine die Turnhalle teilten, die man sonst eher selten in der Schule findet.

Zum Einen waren da Vertreter der "ESV Würzburger Eisbären". Normalerweise natürlich auf der Eisbahn unterwegs, zeigten sie heute den Kindern, wie man auch im Sommer mit dem Hockeyschläger umgehen kann.

Außerdem war in der Turnhalle eine Vertreterin der Karnevalsgesellschaft Knorhalla e.V. Wer nun denkt, das wäre nur zum Lachen, der hatte sich getäuscht. Die Jungs und Mädels kamen ganz schön ins Schwitzen, als sie versuchten die Choreografie der jungen Vortänzerin nachzumachen.

Respekt! Denn schließlich mussten ja alle Ihr Angebot für alle vier Klassenstufen anbieten....in genauen Zeitabständen wurde dann gewechselt, so dass wirklich jedes Kind mal in den Genuss kam zu tanzen, Hockey zu spielen oder draußen Baseball oder Diabolo zu spielen.

Eine tolle Aktion - viel ausprobiert und Neues kennen gelernt. Vielen Dank an alle Beteiligten!


Ein Tag in der Stadt

Wieder einmal war die vierte Klasse unterwegs. Heute sollten gleich mehrere Ziele in der Stadt „abgeklappert“ werden.

Und los ging´s:

Erstes Ziel war die Stadtbücherei im Falkenhaus. Nicht, dass wir noch nie dagewesen wären, aber heute stand sie mal im Mittelpunkt. Eine Büchereiralley  in Form einer Weltreise erwartete uns.

Zum Glück konnten wir uns vor der Weltreise erst nochmal stärken.

Frau Riedel holte uns dann am Büchereieingang ab und führte uns in die Kinder- und Jugendbuchabteilung. So früh am Morgen hatten wird die Bücherei noch ganz für uns, das war schön.

Frau Riedel begrüßte uns, erklärte den Aufbau der Weltreise und dann schafften wir den Rest allein. Mit Hilfe von Büchern, aber auch Tablets, Computern und Internetrecherche konnten wir alle Rätsel der Weltreise knacken.             

Danach bekamen die Kinder, die noch keinen Büchereiausweis hatten, einen eigenen ausgehändigt. Jetzt durfte sich jeder ein eigenes Buch ausleihen.

Mit dem neuen elektronischen Ausleihsystem geht das ganz schnell und einfach.

Nach der Verabschiedung von der Bücherei ging es ab an den nächsten Schattenplatz und zur wohlverdienten Pause.

Meere und Ozeane – Ausstellung im Rathaussaal

Bei der nächsten Station waren wir im Rathaus in einer Ausstellung zu „Meeren und Ozeanen“. Das passte gut zu unserem „Wasserthema“. Jeder konnte sich dabei ein eigenes Bild zur Schönheit der Wassertiere und Wasserpflanzen, aber auch zum Problem der Verschmutzung der Meere machen. Gruselig, was wir da sehen konnten.

Wusstet ihr, dass der Abbau einer Plastiktüte im Meer 50 Jahre dauert?

Bei unserem Glück trafen wir eine „Museologin“, die am Aufbau der Ausstellung mitgearbeitet hatte. Frau Rüttinger erklärte uns, wie ihre Ideen zur Darstellung in die Tat umgesetzt werden und wie wichtig es ist, die Inhalte in einen spannenden und interessanten Rahmen zu rücken.


Flashmob auf der Alten Mainbrücke am 02. Juni 2017

Die ganze Woche stand unter dem Motto "Musik". Dies wurde mit Begeisterung in allen Klassen umgesetzt. Frau Reif-Schnaidt, die nicht nur Klassenlehrerin unserer 4. Klasse ist, sondern auch Musikfachberaterin für die Stadt und den Landkreis Würzburg, hatte die Idee, als Abschluss der "Aktionswoche Musik" zusätzlich zu unseren Josef-Grundschulkindern auch mit möglichst vielen anderen Kindern der Grundschulen Würzburgs, gemeinsam auf der Alten Mainbrücke zu singen und zu musizieren. Also halfen alle zusammen, damit Frau Reif-Schnaidt ihre Idee verwirklichen konnte: alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium unserer Schule und das Staatliche Schulamt der Stadt und dem Landkreis Würzburg, außerdem die Grundschulen, die am Freitag auf die Alte Mainbrücke kamen. Es war wirklich großartig, was hier unter der Planung, Anleitung und Umsetzung von Frau Reif-Schnaidt zustande kam!

Ca. 350 Kinder verschiedenster Nationalitäten und Kulturen erlebten hautnah, wie gemeinsames Singen und Musizieren verbindet und Unterschiede egal sein lässt. Viele Passanten blieben stehen, hörten zu, sangen und tanzten mit - auf unserer Alten Mainbrücke, die an diesem Tag eine Brücke der Musik und des Friedens war!

http://bit.ly/2gkhfuX


Was macht die Bank mit dem Geld?

Die 4. Klasse besucht die Sparkasse Mainfranken Würzburg/ Zweigstelle Grombühl

Vorbereitung:

Der Kontakt über die Hauptstelle der Sparkasse gestaltete sich problemlos – die für Schulen zuständige Angestellte vereinbarte einen Termin mit der Zweigstelle und den Angestellten dort.

Die Schüler wurden darauf vorbereitet, wie man sich in einer Bank bei laufendem Kundenverkehr zu verhalten hat und zeigten Verständnis für die besondere Situation.

Ankunft in der Zweigstelle:

Wir werden vom Zweigstellenleiter und einer seiner Angestellten freundlich begrüßt.

Zuerst erklärt man uns die Automaten im Eingangsbereich: Kontoauszugsdrucker, Ein- und Auszahlungsautomat, Münzeinzahlung. Auch Direktüberweisungen sind an einem Computer möglich.

Die Kinder staunen – nur ein Kind hat ein Taschengeldkonto und kannte sich mit den Funktionen aus.

Für die Kinder in unserer Klasse ist ein Migrationshintergrund etwas Selbstverständliches (10 Nationalitäten in der 4.Klasse). Deshalb hat es sie besonders interessiert, aber nicht erstaunt, dass ein Auszubildender im 3. Ausbildungsjahr aus Nordafrika stammte und ein Praktikant aus Schweden.

In den „festlichen Kleidern“ (Zitat eines Schülers) machten sie beide Eindruck auf Jungen und Mädchen gleichermaßen.

Nachdem wir alles besichtigt hatten und auch den Kassenraum gesehen hatten, stellten sich die vier Angestellten der Zweigstelle unseren Fragen:

Alle Fragen und die Antworten sind unten einzusehe:

Zum Schluss gab es sogar noch etwas Süßes und Spielgeld. Jetzt können wir üben, wie man mit Geld fit und sinnvoll umgehen kann.

Vielen Dank an das nette Team der Sparkasse Mainfranken-Zweigstelle Grombühl - Wir kennen uns jetzt aus, wie das mit dem Geld ist….

Und hier noch unsere

Fragen in der Sparkasse Mainfranken-Zweigstelle Grombühl:

Warum sind die Zinsen höher, wenn man Geld abhebt als wenn man Geld auf sein Konto zahlt?

Damit die Bank etwas verdienen kann, um ihre Angestellten zu bezahlen und die Miete für das Gebäude bezahlen zu können.

Wie lange gibt es die Sparkasse als Institution?

Seit 1890

Wie viel kostet eine Kreditkarte an Gebühren?

25 – 60 Euro

Wie viel kostet die Herstellung des Geldes?

Genau das, was es wert ist – der 5 Euro Schein kostet 5 Euro.

Wurde bei ihnen schon mal eingebrochen?

Nein, es ist alles sicher und es wurde noch nicht eingebrochen – durch die Kameras wird auch alles aufgenommen.

Wie viel verdienen die Angestellten?

Auszubildende verdienen ungefähr 800 Euro (2. oder 3. Lehrjahr)

Festangestellte verdienen ca. 2000 Euro, je nachdem, ob sie Familie haben und verheiratet sind oder nicht.

Wieso halten kleinere Schein nicht so lang wie die Großen?

Weil sie mehr im Umlauf sind, mehr von Hand zu Hand gehen, mehr gebraucht werden.

Wie oft kommt jemand, um Geld in eine andere Währung zu tauschen?

Das wird jetzt kaum noch gebraucht, weil es in vielen Ländern den Euro gibt.

Wie viel Geld kann diese Bank aufbewahren?

Es ist immer so viel Geld da, dass es reicht.

Wie funktioniert eine Ausbildung bei der Sparkasse?

Mit dem Realschulabschluss kann man eine Ausbildung machen, dazu muss man einen Test machen. Da wird man online getestet. Wenn man ihn besteht, wird ein Vorstellungsgespräch geführt.

Die Auszubildenden machen alles, was bei einer Bank gemacht werden muss:

Sie sitzen auch am Schalter und beantworten Fragen

Ältere Menschen gehen nämlich lieber an die Kasse, als das Geld aus dem Automaten zu holen. Sie wollen sich auch unterhalten.

Wenn man sich vielleicht dafür interessiert, kann man in der 9. oder 10. Klasse ein Schnupperpraktikum machen.

 

Vielen Dank für die Antworten


Der etwas andere Besuch auf dem Bauernhof

Die vierte Klasse fährt zur Wasserschule auf den Bauernhof nach Giebelstadt

Anfang Mai, also gleich nach den Übertrittszeugnissen, wollten wir uns mit einem Ausflug auf den Bauernhof nach Giebelstadt belohnen. Diesmal sollte es aber nicht um Getreide oder andere „bauernhofnahe“ Themen gehen, sondern um das Wasser.

Noch bevor wir richtig angekommen waren und uns unsere wassersichere Kleidung angezogen hatten, ging es nämlich schon um den „Schatz des Bauern“ – das Wasser.

Ohne Wasser geht nämlich auf dem Bauernhof gar nichts. Alles braucht Wasser zum Wachsen und Leben.

Deshalb wurden wir erst mal in echte Wassertropfen verwandelt:

Ja, so eine Verwandlung ist nicht ohne, wie hier unschwer zu erkennen ist.

Als echte Wassertropfen war es selbstverständlich, dass wir den Wasserkreislauf verstehen können.

Wenn es warm ist, breiten sich alle Wasserteilchen aus….

wird es kälter, ziehen sie sich zusammen…..wie bei den Menschen.

Dass Wasser auch Stoffe lösen kann, wussten wir schon vom Dreck abwaschen. Schöner und bei den Temperaturen sehr angenehm war es, dass Wasser auch die ätherischen Öle und Farbstoffe aus den frischen Minzen in Frau Pabsts Garten lösen konnte. So wird Tee aus Apfelminze, Zitronenmelisse oder Pfefferminzblättern zum Hochgenuss!

Vieles gäbe es von diesem tollen Tag noch zu berichten: Das wir Wasser in den Bäumen hören konnten, Wasser durch Bodenschichten gereinigt werden kann und man 100 Liter Wasser für eine Kuh pro Tag braucht.

Nicht vergessen darf man aber auch die Ehrengäste auf dem Pabst-Hof: Erst drei Wochen alte Küken kuschelten sich wie vorher die „Wassertropfenkinder“ unter der Wärmelampe zusammen und wir durften sie sogar vorsichtig in die Hand nehmen. So süß!

Ein toller Tag und dank des Elternbeirats für uns ein Geschenk. Vielen Dank allen, die sich dafür eingesetzt haben.


Bei uns wird "fair" gehandelt!

Bananen auf dem Weg zu uns

Thomas Mitschke, Bildungsreferent des Eine Welt Laden, zeigte den katholischen Kindern der dritten und vierten Klassen und der Ethikgruppe aus den dritten Klassen, wie mühsam das Leben und der Bananenanbau  in Peru sind.

Dadurch wurde den Kindern sehr deutlich, dass der Preis, den wir in Deutschland für Bananen bezahlen, in keinem Verhältnis zu der schweren Arbeit der Pflanzung, Bewirtschaftung und der Ernte der Frucht steht.

Viele Kinder in Peru müssen bei der Landwirtschaft und der Arbeit in den Familien mithelfen und können deshalb nicht in die Schule gehen. 

Viele Familien in Peru müssen vom Land in die Stadt ziehen, weil sie auf dem Land von dem Lohn für ihre Arbeit nicht leben können, müssen dort aber feststellen, dass sie dort erst recht nicht Fuß fassen können.

Der „Faire Handel“ hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den Menschen dort die Möglichkeit zu geben, von ihrer Arbeit leben zu können.

Mit Hilfe anschaulicher Bilder konnten die Kinder den Weg der Banane von der Plantage bis zum Transport  per Schiff nachvollziehen.

Ein Arbeiter von einer nicht fair gehandelten Banane bekommt pro Kilo nur 2 Cent.  Deshalb möchte man beim Fair-Trade-Handel  die Arbeiter gerecht entlohnen, damit die Arbeiter mit ihren Familien  auf dem Land bleiben  können.  Bei der fair gehandelten Banane bekommen die Arbeiter für ihre biologisch angebauten Banane mehr als doppelt oder dreifach so viel Lohn!

Nach dem anschaulichen Vortrag durften die Schüler und Schülerinnen fair gehandelte Bananen probieren und leckeres selbstgebackenes Brot mit reifen Bananen belegen und natürlich auch genießen.


"Auf zur Wasserreinigung"

Die vierte Klasse besucht die Kläranlage

An einem kalten Tag im März machten wir uns auf den Weg zur Kläranlage.

Da diese in der hintersten Ecke der Zellerau liegt, hatten wir erst mal eine Stunde Fußweg vor uns.

Dort angekommen durften wir uns zum Glück erst mal stärken und unsere Sachen in einem eigenen Raum deponieren.

Dann ging es aber schon los.

Der Christoph aus der "Sendung mit der Maus" hatte einen eigenen Film zur Würzburger Kläranlage gemacht. Den durften wir sehen und da waren wir fast ein bisschen stolz auf die Würzburger Kläranlage.

Denn was die alles kann, konnten wir dann gleich live erleben.

Da wurde das Wasser nicht nur in einem Rechen von dem übel stinkenden Unrat befreit, sondern auch Fette und Sand in ersten Durchgang schon gereinigt.

Was zu klein für die Mechanik war, das erledigten die kleinen Bakterien, die in verschiedenen Becken ihre Arbeit tun.

Ganz enorm, was die alles können.

Doch auch mit Dreck macht man noch Profit: Entweder kann man ihn im Müllheizkraftwerk verbrennen und damit Wärme und Strom erzeugen oder es entwickeln sich Gase im Faulturm, die auch zur Energiegewinnung dienen.

Das ist schon ein ganzes eigenes Universum - so eine Kläranlage

Und vielen Dank an unseren jungen Führer Fabian, der sehr viel Geduld für unsere vielen Fragen aufbringen musste.

Auf dem Heimweg hatten wir ganz schön viel zu erzählen. Da wurde uns wieder warm.


Ramadama

Unsere Schule räumt auf!

Ein Blick auf den Boden und hinter die Büsche zeigt, dass es leider notwendig ist.

Am Montag gleich nach den Faschingsferien war es wieder mal soweit. Wie jedes Jahr hatte sich unsere Schule vorgenommen, mit dazu beizutragen, dass der Stadtteil in dem wir leben und lernen, sauber bleiben und dazu erst mal wieder sauber werden sollte.

So zogen die dritten und vierten Klassen los, um, ausgestattet mit Müllsäcken, Eimern und Zangen, den Müll in den Straßen und auf den öffentlichen Plätzen zu beseitigen und mal wieder für Ordnung zu sorgen. Eingeteilt in Gruppen mit je einem Betreuer wurden die Kinder von Herrn Sänger von der Umweltstation Würzburg informiert, was aufgesammelt werden sollte.

Leider war das Wetter nicht so, dass man sich gerne lange draußen aufgehalten hätte – umso leichter war es den Blick auf dem Boden zu lassen.

Und was wir wieder alles fanden: alte Koffer, viele (Pfand-)flaschen, Feuerwerkskörper und natürlich Unmengen von Zigarettenstummeln. Am schlimmsten aber fanden die Viertklässler die vielen Plastiktüten mit Hundekot, die sich vor allem da „häuften“, wo auch die Kinder sich gerne aufhalten: an den Spielplätzen und am Kupschacker.

Nachdem alle wieder stolz und zufrieden mit ihren vollen Tüten und Eimern an der Schule angekommen waren und ihre „Schätze“ bewundert hatten, wurden die Kinder und ihre Begleiter noch mit leckeren Laugenbrezeln belohnt. Danke dafür, das tat gut!

Ein gutes Gefühl, etwas für seinen Stadtteil getan zu haben. Ein praktischer Lerneffekt, der auch in den Familien an diesem Abend das Gespräch am Abendessenstisch sicher „gewürzt“ haben dürfte.


Alles in Butter?

Woher kommt denn dieser Ausdruck und wie wird Butter eigentlich gemacht? Das haben sich die Klassen 1/2 und 2 gefragt - welche Antworten sie wohl erhalten haben...

Wir durften vorher aber noch ein altes Butterfass ausprobieren und ein Butterglas haben wir auch getestet.

Dann ging es richtig los: Butter stampfen! Ja, genau: Man schüttet die Sahne in den Butterstampfer und beginnt mit der Arbeit.

Es hat ganz schön lange gedauert, bis die Sahne sich langsam in Butterklumpen und Buttermilch verwandelte.

Gespannt haben wir dann unsere eigene Butter probiert. Die hat richtig gut geschmeckt – viel intensiver als gekaufte Butter. Lecker!

Ein herzliches Dankeschön sagen wir dem Elternbeirat, der das Projekt „MiAu-Museum im Auto“ finanziert hat.

Ach ja – „Alles in Butter?“ - das müssen wir ja auch noch erklären: Der Ausdruck stammt aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit war es ein großes Problem, zerbrechliche Güter mit Kutschen über holprige „Straßen“ zu transportieren. Darum hat man beispielsweise Gläser (die waren damals unglaublich teuer) in Fässer verpackt. Aber zuerst kam Butter unten hinein, dann Gläser und immer wieder Butter. So konnte man sicher sein, dass die teuren Gläser heil beim Empfänger ankamen – „Alles in Butter!“


Im Müllheizkraftwerk Würzburg (MHKW)

"Das war ein richtig spannender Unterrichtsgang!" Darin waren sich alle 4.-Klässler/innen einig, als sie am 25. Januar von ihrem Besuch im Müllheizkraftwerk zurück kamen. Nicht nur die Berge von Müll, die täglich in der Verbrennungsanlage ankommen, sondern ganz besonders der Kran mit seinem Greifarm hatte es den Kindern angetan. Was damit alles aufeinmal zum Verbrennen in den Ofen geworfen wurde, war erstaunlich: alte Matratzen, Kleidung, ganze Säcke mit Müll, usw.

Viele der Kinder wurden angesichts dieser riesigen Müllmenge nachdenklich und überlegten, wo und wie sie in Zukunft weniger Müll produzieren könnten. Dass sie durch den Gebrauch ihrer Brotdosen und Trinkflaschen bereits einigen Müll vermeiden, gefiel ihnen sehr. Zukünftig werden wohl einige grombühler Familien verstärkt mit Stofftaschen zum Einkaufen gehen und unter Empfehlung ihrer Kinder Glasflaschen anstelle von Plastikflaschen erwerben.


Auf der Eisbahn

Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren am 19. Januar gemeinsam beim Schlittschuhlaufen.

Es war ein großartiges Erlebnis für uns alle, denn egal ob man schon einmal auf Schlittschuhen gestanden hatte oder nicht, es spielte keine Rolle. Sogar unsere "Fahranfänger" wagten sich mutig auf das Eis, ließen sich durch keinen Plumps abschrecken und konnten am Ende des Eisbahnbesuchs stolz auf ihre ersten Bahnen und Drehungen zurückblicken.


Kulturtag: Besuch des Weihnachtstheaterstücks "Die kleine Hexe"

Am 30. November 2017 kam Frau Groß zu uns in die Klassen, um uns auf das diesjährige Weihnachtsmärchen vorzubereiten. Frau Groß arbeitet ehrenamtlich für das Stadttheater Würzburg. Sie erzählte uns von der kleinen Hexe, die mit ihren 127 Jahren noch viel zu jung ist, um mit den großen Hexen in der Walpurgisnacht auf ihrem Besen auf dem Blocksberg herumzufliegen. Genau das will sie aber, also lässt sie sich etwas einfallen...

Wir wurden immer gespannter auf die Aufführung und konnten es kaum mehr bis dahin aushalten.

Vielen Dank, Frau Groß - Sie haben uns großartig auf die kleine Hexe eingestimmt!

Und dann war es endlich soweit: am 02. Dezember 2017 saßen wir gespannt auf unseren Sitzen im Theater und genossen die Inszenierung von Otfried Preußlers gelungenem Werk.


Bauernhofbesuch in Giebelstadt

Unsere beiden dritten Klassen waren zu Besuch auf einem Bauernhof. Toll, was es hier alles zu sehen, anzufassen, zu riechen und zu schmecken gab.

Von den Ziegen wollten wir gar nicht mehr weg gehen!

Sehr interessant war auch, zu erfahren, wie die Bauern früher die Getreidekörner aus den einzelnen Halmen herausbekamen. Die Arbeit mit den Dreschflegeln war ganz schön anstrengend, hat uns aber trotzdem viel Freude bereitet.

Dass unser Besuch auf dem Bauernhof überhaupt möglich wurde, verdanken wir zum Teil auch unserem Förderverein - er hat nämlich die Kosten für die Busfahrt übernommen. Herzlichen Dank hierfür!

AKTUELLES

14.12.2018, 16.30 - 18.30 Uhr

"Adventszauber"

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17.12.2018, 10.00 Uhr

Weihnachtsgottesdienst

in der Thomaskirche


Zauberhafter Adventszauber

Am Freitag vor dem dritten Advent ist seit einigen Jahren auch abends Licht in der Josef-Grundschule.

Fast unglaublich, aber wahr - Adrian ist unser Mathe-Star!

Adrian, aus unserer 4. Klasse ist Unterfrankens Mathematikmeister.

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